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Internetzrumtreiber. Gin-Liebhaber. Marvel-Fanboy. Noch Fragen?

OK, Google: Kevin ist schon wieder allein zu Haus

Ein Weihnachtsfest ohne „Kevin – Allein zu Haus“ ist eigentlich unvollständig. Der Film gehört ebenso wie „Stirb langsam“ zu den Klassikern. Wenn die nicht mindestens einmal unterm Weihnachtsbaum gesehen werden, stimmt was nicht. Mehr Nostalgie geht ja auch kaum. Genau da setzt Google nun an.

Dieses Mal ist Kevin nicht ganz allein

Mit einem mittlerweile erwachsenen Macaulay Culkin hat man bis ins letzte Detail passend einen Xmas-Spot für die smarten Google Assistant gedreht. „Kevin“ wacht auf und hat das Haus einmal mehr für sich alleine. Aber so war das auch geplant, weiß Google. Das Aftershave, das alle ist? Kommt per Zuruf auf die Einkaufsliste. Laken wechseln nach der Trampolin-Session auf dem Bett? Eine Erinnerung, bitte.

Der Spot spielt sämtliche großen und kleinen Highlights des Films durch. Bis hin zum legendären „Keep the change, you filthy animal.“ bei der Pizza-Lieferung. Großartig!

Das Making-Of zeigt die Liebe zum Detail

Und nicht weniger schön anzusehen: Das kurze Making-Of. Die Crew hat wirklich ihren Spaß gehabt. Und das merkt man auch. Jedes Detail sitzt. Da kriegt man gleich wieder Lust darauf, den Film zu gucken. Also … ich bin dann mal weg. Kevin besuchen.

Hellboy: Der erste Trailer haut voll rein

Er ist groß. Er ist rot. Er haut gerne auf Sachen. Nein, wir reden nicht vom „Red Hulk“. Wir reden von Hellboy! Und er ist wieder da! Der erste Trailer zum neuen „Hellboy“-Film ist da und macht bereits Lust auf viel mehr Action!

Nachdem wir „Hellboy“ bereits 2004 und 2008 mit Ron Perlman in der Hauptrolle kennenlernen durften, wird im April 2019 erstmals David Harbour das Draufhauen übernehmen. Denn wenn der Dämon mit der rechten Pranke eines kann, dann so zulangen, dass kein Monster mehr aufsteht.

Hellboy Smash!

Die Story der dritten Realverfilmung wurde im Vorfeld bekannt und ist nicht allzu komplex. Nach zwei Einsätzen gegen Nazis, mythische Kräfte und Armeen der Finsternis wird „Red“ in England gegen Merlins Gemahlin und „Nimue the Blood Queen“ antreten. Wie immer steht nicht mehr als das Schicksal der Welt auf dem Spiel. Für alle anderen ein Riesenabenteuer. Für Hellboy ein normaler Arbeitstag.

Der heute veröffentlichte Trailer gibt dabei auch schon Einiges an Tempo und Witz vor. Hellboy ist nach wie vor Teil des „Bureau for Paranormal Research and Defense“, für das er in den Kampf gegen das Böse zieht. Sein Ziehvater Professor Bruttenholm (Ian McShane) steht ihm dabei zur Seite und leitet ihn an. Drumherum gibt es einen gut besetzten Cast, wobei vor allem Milla Jovovich als „Nimue“ hervorsticht. Und Monster. Viele Monster. Und alle kriegen sie was auf die Zwölf. Der eine oder andere Gag und Oneliner ist auch schon dabei. Das dürfte unterhaltsam werden.

Wie gut ist der neue Hellboy?

Eine der spannendsten Fragen im Vorfeld ist die Besetzung des Hellboy. Während Fans immer noch von Ron Perlman als Idealbesetzung schwärmen, muss sich David Harbour diese Liebe erst noch verdienen. Wobei allein die Verwandlung Harbours in den Höllenjungen bereits eine starke Ansage ist. Kennt man Harbour sonst vor allem aus „Stranger Things“, wo er „Jim Hopper“ spielt, ist das nun ein ganz anderes Kaliber. Gleiches gilt für Regisseur Neil Marshall. Unter Horror-Fans gilt sein Werk „The Descent“ immer noch als klaustrophobischer Albtraum, der Angst vorm Dunkeln macht. Sollte es ihm nach den fantastischen Elementen eines Guillermo del Toro nun gelingen etwas davon bei „Hellboy“ einzubringen, wäre das ein enormer Gewinn.

Denn „Hellboy“ war seit seinem ersten Auftritt 1993 als Comicfigur aus der Feder von Mike Mignola immer ein wenig anders. Weniger Superheld, der mit hehren Zielen versucht die Welt zu retten. Viel eher jemand, der seinen Job gegen üble Monster, Vampire und Nazis erledigt und als Nebenprodukt die Welt rettet. Mignola selbst hat „Hellboy“ einmal als den „Klempner unter den Superhelden“ bezeichnet. Das trifft es ganz gut, denn wenn Hellboy auftaucht, wird es dreckig. Wie viel von dieser Andersartigkeit nun im neuen Film mitschwingt, wird sich noch zeigen. Lust auf mehr macht der Trailer aber auf jeden Fall und der 19. April ist als Kinostart für Deutschland bereits dick im Kalender angestrichen.

Bild im Header: Screenshot via YouTube

Marvel’s Luke Cage: Der offizielle Trailer für Season 2

Sweet Christmas! In zehn Tagen startet die zweite Staffel von „Luke Cage“. Passend dazu heizt Netflix die Stimmung bis zum 22. Juni noch einmal an. Der offizielle Trailer für Season 2 packt nämlich ordentlich Zunder drauf.

War der erste Teaser ein Feature für den neuen Bösewicht „Bushmaster“, serviert man uns nun den parallelen Handlungsstrang: Der weitere Weg der eigentlichen Gegenspielerin „Mariah Dillard“. Unterlegt mit einer grandiosen Version von „Ready or Not“ der „Fugees“ dreht sich der Trailer diesmal um „Black Mariah“ (Alfre Woodard). Ihr Aufstieg zur Königin Harlems wird allerdings von eben jenem „Bushmaster“ (Mustafa Shakir) torpediert, der ebenfalls an die Macht will. So muss sich „Luke Cage“ (Mike Colter) eher unfreiwillig entscheiden, welches Übel das kleinere für Harlem ist. Das gibt der Story einen besonderen Twist, der in Staffel 1 irgendwann fehlte.

Luke Cage: Mehr als ein „Dark Chocolate Boy Scout“

Der Trailer lässt darauf schließen, dass die zweite Staffel gleich mehrere Stränge und Themen bedienen. Das könnte auch zu einer besseren Balance führen als zuletzt. War die erste Hälfte der ersten Staffel mit „Cornell ‚Cottonmouth‘ Stokes“ (Mahershala Ali) als Harlems Unterweltboss noch stark, verlor man nach dem Ableben seiner Figur an Drive. Mit dem gleichzeitigen Händeln mehrere Probleme, die unliebsame Entscheidungen mit sich bringen, wird es für „Luke Cage“ wieder spannend.

Dazu wird es natürlich erneut einen fantastischen Soundtrack geben. Der Club „Harlem’s Paradise“ wird zumindest in den ersten Folgen wieder als Location dienen. Wir können uns also auf diverse Auftritte von Musikern freuen. Das hatte die erste Staffel schon zu einem absoluten Hörgenuss gemacht. Zumindest läuft die Spotify-Playlist bei mir immer noch rauf und runter.

 

Bild im Header als Screenshot via YouTube.

Marvel’s Iron Fist kehrt zurück: Staffel 2 kommt wohl früher als erwartet

Netflix hat die letzten Jahre mehrfach bewiesen, dass sie in der Lage sind Marvel-Charaktere in fantastische Serienkonzepte zu übertragen. „Daredevil“, „Jessica Jones“, „Luke Cage“, „The Punisher“, … Durch die Bank weg starke Inszenierungen. Einzig „Iron Fist“ fiel bei den meisten Fans durch. Auch bei mir. Wie es aussieht ist man nun auf Wiedergutmachung aus.

In einem „Ask Me Anything“-Thread auf reddit hat sich Jeph Loeb, Head of Marvel TV, den Fragen der Fans gestellt. Eigentlich sollte das Ganze als Promotion für Marvels neue TV-Show „Cloak & Dagger“ gelten. Allerdings entwickelte sich das Setup schnell zu einem Q&A-Feuerwerk um den komplette Serienkosmos des Marvel Cinematic Universe. Wie geht es mit „Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.“ weiter? Wird die dritte Staffel von „Daredevil“ wirklich „Bullseye“ als Gegenspieler führen? Wie funktioniert der Entscheidungsprozess, welcher Stoff verfilmt bzw. zur Serie gemacht wird? Der ganze Thread ist interessant.

Kommt Staffel 2 von „Iron Fist“ noch dieses Jahr?

Mitten im Geschehen tauchten aber diese Fragen von User DeusXVentus auf:

Can Iron Fist get his suit?

Loeb antwortete darauf mit einem „Zwei in Eins“-Duktus:

You’ll be very happy with Season 2 coming this year!

Loeb teasert nicht nur Staffel 2 noch für dieses Jahr an. Er deutet auch das grün-gelbe Kostüm von Hauptfigur „Iron Fist“ Danny Rand (Finn Jones) an. Genau das stand schon vor Serienstart im März 2017 ganz oben auf dem Wunschzettel der Fans. Ich selbst hätte es auch gerne schon gesehen. Alleine aus Neugier, wie man das Comic-Design interpretiert und adaptiert. Nur blieb es uns allen in Staffel 1 von einer kurzen, ziemlich verschwommenen Rückblendesequenz abgesehen verwehrt. Die Figur sei noch nicht so weit, das Kostüm anzulegen. Set-Fotos, die von den Dreharbeiten stammten, zeigten ebenfalls eine Adaption des Kostüms. Nur schaffte keine klare Szene den Cut. Aber das könnte sich ja noch dieses Jahr ändern …

Set Photo Iron Fist in Costume

Gibt es 2018 Fortsetzungen für (fast) alle Marvel-Serien?

Loebs Antworten werfen übrigens auch gleich ein paar weitere Fragen bezüglich Netflix‘ Release-Kalender auf. Die zweite Staffel von „Jessica Jones“ wurde Mitte März veröffentlicht. Die Fortsetzung für „Luke Cage“ soll am 22. Juni erscheinen. Und Season 3 von „Daredevil“ soll im Herbst kommen, da die Produktion noch vor Staffel 2 von „Iron Fist“ begann. Wenn „Iron Fist“ wirklich noch dieses Jahr – wahrscheinlich im Winter – releast wird, könnte das heißen, dass wir in einem Jahr vier von fünf Serienfortsetzungen des Marvel-TV-Department auf Netflix kriegen würden. Sweet Christmas!

Iron Fist in Costume

Bild im Header: Promotionmaterial via Netflix. Set-Foto als Screenshot aus Instagram via ScreenGeek. Comic-Kostüm via Marvel.

Spider-Man: Into the Spider-Verse – Der offizielle Trailer ist da!

Vor gut sechs Monaten bin ich schon einmal dezent ausgeflippt. Da spielte Sony Pictures den ersten Teaser-Trailer für „Spider-Man: Into the Spider-Verse“. Jetzt, ein halbes Jahr später bzw. vor dem Release, gibt es den offiziellen Trailer. Und holy cow! Ist das gut!

Wie gesagt, ich hype schon seit Dezember für diesen Film. Jede Trailer-Schau bei Kinobesuchen wurde mit dem Teaser besser. Und jetzt präsentiert Sony Pictures zusammen mit Marvel dieses Brett. Oh, yeah! Oh. Yeah! Denn völlig egal, ob man mit Tobey Maguire in den Sam-Raimi-Filmen als „Spider-Man“ groß wurde, so wie ich. Oder ob man Andrew „Ich bin zu lässig um Peter Parker zu sein“ Garfield als Spinne sah (und nicht mochte). Oder ob man sich in Tom Hollands gutherzige Version in „Captain America: Civil War“ und dann in „Spider-Man: Homecoming“ schockverliebte. „Spider-Man“ ist und bleibt eine großartige Figur.

Spider-Men: Peter Parker and Miles Morales

„I can teach you how to be Spider-Man!“

Mit dem neuen Trailer zu „Into the Spider-Verse“ kriegen wir aber gleich mehrere „Spider-Men“ serviert. Und „Spider-Women“. Und überhaupt! Wie schon einmal skizziert wird sich Sonys Animationsfilm um die Figur des „Miles Morales“ drehen, der in seinem Universum „Spider-Man“ ist, während „Peter Parker“ in seinem Universum „Spider-Man“ war bzw. ist. Nur finden die beiden nun zusammen. So kommt es, dass der etwas ältere Peter dem jungen, aber noch etwas zu ernsten Miles beibringt, was es heißt die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft zu sein.

 

 

Der Trailer besticht jetzt schon mit einem unglaublich tollen Animationsstil, der mit Brüchen und Wechseln ganz gezielt mit der Comic-Ästhetik spielt, die man sich sonst nur erträumen kann. „Miles“, gesprochen von Shameik Moore („The Get Down“) versucht mit seinen neuen Kräften klar zu kommen, ohne dass sein Cop-Dad – „Atlanta“-Darsteller Brian Tyree Henry leiht ihm seine Stimme – ihm auf die Schliche kommt. Dabei kreuzt sich sein Weg mit dem von „Peter Parker“ (Jake Johnson, den man u.a. aus „Jurassic World“ und „New Girl“ kennt), den wir tatsächlich erstmals in einer älteren Variante zu sehen bekommen. Mehr oder weniger, da eben animiert. Aber doch endlich in der Version, die in den Comics tatsächlich mit „Mary-Jane“ verheiratet war, Vater war, … erwachsener eben.

Zusammen machen sie sich also auf in ein Abenteuer, in dem „Peter“ die Rolle des nicht ganz so vorbildlichen Mentors einnimmt. Was ganz nebenbei dann auch noch das „Spider-Verse“ im großen Stil eröffnen könnte. Zumindest lässt der Auftritt der wundervollen „Gwen Stacy“ alias „Spider-Gwen“ darauf schließen, dass wir noch mehr Krabbler zu sehen kriegen. Und wieder bleibt mir nur zu sagen: Oh. Yeah!

Into the Spider-Verse: Gwen Stacy

Bilder im Header und Artikel von Sony Pictures / Marvel als Screenshots via YouTube.

#fünffragenamfünften: Was der Juni wissen will

Die Tage werden wärmer und die #fünffragenamfünften immer spannender. Bei all dem, was mich im Moment so umtreibt, ist das eine willkommene Abwechslung und neue Einblicke für euch.

Es ist kaum zu fassen, wo das Jahr schon wieder geblieben ist. Die Hälfte ist so gut wie rum und ich sortiere immer noch Dinge in meinem Kopf, die ich vor Ewigkeiten schon erledigt haben wollte. Der Juni bedeutet nämlich auch mittlerweile Runde Nr. 6 der #fünffragenamfünften, die Nic von „Luzia Pimpinella“ zu Beginn 2018 als neue monatliche Kolumne startete. Seitdem hat sie jeden Monat fünf neue Dinge über uns wissen wollen, die ich hier nach und nach beantwortet habe. Wer die Fragen ebenfalls beantworten mag, tut das in seinem Blog oder bei ihr in den Kommentaren. In Summe kommen dabei immer wieder etliche lesenswerte Antworten zusammen. Denn wann sonst kann man anderen Bloggern bei der selben Frage so direkt ins Oberstübchen gucken?

#fünffragenamfünften: Was bringt der Juni?

  1. Wenn du emigrieren müsstest, in welches Land würdest du auswandern und warum?
  2. Nach welchen Kriterien suchst du einen Film aus und fällt es dir schwer, ihn einfach auszuschalten und nicht
    zu Ende zu gucken, wenn du ihn dann doch nicht so gut findest?
  3. Wann hast du das letzte Mal zusammen mit anderen gesungen?
  4. Was ist dir im Bezug aufs andere Geschlecht ein komplettes Rätsel?
  5. Was liegt auf deinem Nachttisch herum?

 

Wenn du emigrieren müsstest, in welches Land würdest du auswandern und warum?

Schweden. Spätestens seit meinem Kurzurlaub in Stockholm ist mir klar, dass ich mir das Land der Zimtschnecken mit seiner etwas anderen Kaffeekultur als neue Heimat vorstellen könnte. Zum einen würde ich als großer Blonde dort oben überhaupt nicht mehr auffallen. Also noch weniger als ohnehin schon in Hamburg. Zum anderen fasziniert mich Schweden ob seiner von außen betrachtet so entspannten Art mit den Dingen umzugehen. Beruf und Familie sind für viele vereinbar. Kunst, Kreativität und Kommunikation gehören zur Kultur wie Fika. Das Beisammensein an sich hat einen hohen Stellenwert, ohne das ich das Gefühl hatte, dass man sich selbst wichtiger nehmen würde als seinen Nächsten.

Ob es dann Stockholm werden würde oder doch eher Göteborg oder Malmö – beides Städte, die auch noch auf meiner Reiseliste stehen –, das würde ich dann sehen. Mein Job ermöglicht es per se ohnehin von überall innerhalb dieser Branche auch weiterhin gen Deutschland hin zu arbeiten.

Nach welchen Kriterien suchst du einen Film aus und fällt es dir schwer, ihn einfach auszuschalten und nicht zu Ende zu gucken, wenn du ihn dann doch nicht so gut findest?

Das ist tricky. Bei mir gibt es nur zwei Optionen: Entweder ich will einen ganz bestimmten Film ganz unbedingt sehen oder aber ich bin in einer Film-guck-Stimmung, muss aber den idealen Streifen dazu finden. In beiden Fällen eskaliert es dann oft in zehn bis 15 Minuten des Suchens, um das richtige Angebot zu finden. Alleine das ist schon ein Akt, weshalb ich die Filme dann auch immer bis zum Ende gucke. Und wenn es einfach nur dem Zweck dient, anderen später davon abzuraten. Finde ich dann aber nicht genau das, was ich wollte, gucke ich schmollig einfach zum drölfzigsten Mal „Scrubs“-Episoden. Die funktionieren immer.

Wann hast du das letzte Mal zusammen mit anderen gesungen?

Das war erst letzte Woche im Büro. Meine Kollegen haben zu meinem Glück allesamt einen Knall, ähnlich zu meinem. Da kommt es schon öfter einmal vor, dass jemand irgendwo im Großraum anfängt die Musik aufzudrehen und nach und nach singen immer mehr mit.

Beim obligatorischen „Happy Birthday“-Trällern für die Kollegen kann ich mich aber nie zusammenreißen. Das singen wir so furchtbar schief, dass ich immer anfange zu lachen.

Was ist dir im Bezug aufs andere Geschlecht ein komplettes Rätsel?

Eigentlich alles. Aber gut, ich verstehe oftmals auch die Männer kaum. Eigentlich sogar Menschen im Allgemeinen. Dann nachzufragen, genauer hinzuschauen oder einfach mal miteinander zu reden hilft meistens, erklärt aber immer nur einen Bruchteil. Trotz allem immer noch nicht den Glauben in die Menschheit verloren zu haben, ist das noch viel größere Rätsel.

Was liegt auf deinem Nachttisch herum?

Im Moment? Ein Stapel von fünf Büchern, die darauf warten gelesen zu werden, aber beim abendlichen Kampf um meine Aufmerksamkeit gerade sehr konsequent gegen – genau – den aktuellen „Scrubs“-Rerun auf dem Smartphone verlieren.

 

Nächsten Monat lesen wir uns dann wieder mit neuen Fragen. Ich schmökere so lange in den Antworten der anderen, die bei #fünffragenamfünften mitgemacht haben.

Das Bild im Header ist einer der wenigen Schnappschüsse meiner Runden um die Alster, die ich immer noch gerne anschauen mag.

Wenn du es spüren kannst, ist es gut: Action im Film

Ich mag Action-Filme. Sie können ungeheuren Spaß machen. Sie können dafür sorgen, dass man sich in der Lehne seines Kinosessels festkrallt. Gute Action-Filme sorgen dafür, dass das Adrenalin durch unseren Körper jagt. Wir fiebern bei Kämpfen mit, bei Sprüngen aus Fenstern, Schießereien, … Dabei sitzen wir nur da und sehen zu. Und dann gibt es die Filme, die lassen einen komplett kalt. Weil wir nichts von der Action spüren.

YouTuber „The Nerdwriter“ hat sich der Sache in seinem neuesten Video-Essay einmal angenommen. Wieso funktionieren Filme wie die „Mission: Impossible“-Reihe auch im sechsten oder siebten Teil noch? Es muss schließlich einen Grund geben. Die Antwort naheliegende Antwort: Die Handlungen der Figuren passen zur Story und die Story ermöglicht es, dass wir die Handlungen der Figuren als passend empfinden. Wenn das klappt, ist das die halbe Miete. Wenn diese in Action gipfelnden Handlungen dann auch noch eine Wirkung auf uns haben, weil uns der Einfluss auf die Figur mitnimmt, dann ist das die andere Hälfte. Nur übertreiben darf man es dabei nicht.

Gut gemachte Action kann man fühlen

Hollywood hat in den letzten Jahren eine Art Formel entwickelt, wie viel man den Zuschauern abverlangen kann. Drei bis vier große Action Set Pieces sind ausreichend für einen großen Film. Sie haben ihre eigene Dynamik, nehmen sich im besten Fall nicht zu ernst und sind für den Zuschauer nachvollziehbar. Tom Cruise versteht das zum Beispiel sehr gut umzusetzen. Darum macht er seine irrwitzigen Stunts aber auch seit jeher selbst. Der Zuschauer soll sehen, dass es seine Figur ist, die das alles tut. Darum sehen wir auch gerne zu, wie er Häuserwände runterrennt oder sich an startende Flugzeuge klammert.

Wer das ebenfalls sehr oft sehr gut umzusetzen weiß sind die Filme des Marvel Cinematic Universe. „Ja, klar … Natürlich sagst du das als Fanboy“ werdet ihr euch denken. Aber es ist wirklich so. Marvel gelingen mit ihren Set Pieces die großen Sequenzen, an die wir uns am Ende eines Films und darüber hinaus noch erinnern. Dabei müssen es noch nicht einmal die Schlüsselszenen eines Films sein. Ich könnte aus jedem der mittlerweile 19 Marvel-Filme mindestens zwei starke Set Pieces je Werk nennen. Eben weil sie so gut waren, dass sie in Erinnerung blieben. Ja, selbst für „Thor: The Dark World“.

Das DC Extended Universe auf der anderen Seite … Naja, das hat noch Luft nach oben, was das angeht. Aber ich will nicht alles verraten. Schaut euch einfach den Essay an. Dann habt ihr eine Ahnung, warum manche Filme einfach so ungemein gute Action-Szenen liefern und uns auch nach dem Abspann noch begleiten und andere eben nicht.

 

 

Bild im Header als Screenshot via YouTube.

Ryan Reynolds im Interview: Über „Deadpool 3“, Blooper und viel Spaß

„Deadpool 2“ ist nicht mehr ganz so frisch in den Kinos, aber Ryan Reynolds tourt für Promo durch die Welt. Im Interview mit BBC Radio 1 spricht er bereits über seine Ideen für „Deadpool 3“, seine Freude über Patzer und mehr.

Der erste „Deadpool“-Film war bereits ein Riesenerfolg. Ich habe ihn gefeiert und halte ihn immer noch für einen der besten Filme des Jahres 2016. Die Fortsetzung wird nun ebenfalls mächtig absahnen. So viel ist sicher. Nach der Pressevorführung war ich mir noch nicht ganz so sicher. Aber eine zweite Sichtung später weiß ich: Das wird das hinhauen. Damit es so kommt ist Ryan Reynolds immer noch auf Promotion-Tour. Die Tour allein zu verfolgen erheitert mich aktuell jeden Tag aufs Neue. Auf seinem Stopp in England hat Reynolds dann auch mit Ali Plumb gesprochen, seines Zeichens Filmkritiker bei BBC Radio 1.

Ryan Reynolds ist Deadpool. Deadpool ist Ryan Reynolds.

Es folgen neun absurd lustige Minuten, die zeigen, dass Ryan Reynolds für die Rolle des „Deadpool“ geboren wurde. Sein schräger Humor durchzieht nicht nur beide Filme, sondern auch das Interview. Angefangen dabei, wie sie f-ing Celine Dion für das Musikvideo zum Titelsong „Ashes“ bekommen haben. Und ja, es war tatsächlich einfacher als man glauben mag. Oder wie sie darüber reden wie viel Spaß er und die Autoren dabei hatten nicht nur einen, sondern Dutzende Gags für ein und die selbe Szene zu texten. Nur um zu sehen, welcher dann am besten zündet oder wie seine Nebendarsteller die Szene dann verkacken. Oder wie sich Reynolds in die Screenings reinschleicht um rauszukriegen über welchen absoluten Nischenwitz zwei Leute im ganzen Saal lachen, weil sie ihn kapieren. Oder wie sie auf den Titel für die Fortsetzung kamen. Oder … ach, schaut es euch einfach an. Oh, und über Hugh Jackman reden sie auch.

 

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Neuer Trailer für Season 2: Luke Cage ist zurück … und wie!

Luke Cage is back! Für die zweite Staffel der Marvel-Serie hat Netflix richtig rangeklotzt. Zumindest macht der finale Trailer richtig Lust auf mehr. Also richtig. Sonst hätte ich ihn nicht schon 5x angesehen, obwohl er erst drei Stunden online ist.

Ohne groß auf das Ende der ersten Staffel einzugehen, das für Luke Cage (Mike Colter) kein Happy End bereithielt, sehen wir „Power Man“ wieder in seinem Viertel. Die bösen Jungs haben mehr Schiss als je zuvor und die Einwohner Harlems sind froh, dass er wieder da ist. Gäbe es da nur nicht eine Vielzahl an Figuren, die das lieber anders sähen.

Wir sehen Mariah Dillard (Alfre Woodard), die nach wie vor das Erbe ihres Cousins Cornell „Cottonmouth“ Stokes (Mahershala Ali) fortführt und über Harlem regiert. „Shades“ Alvarez (Theo Rossi) ist ebenso zu sehen. Und der neue Big Baddie macht auch ordentlich Eindruck. Die mit Mustafa Shakir besetzte Rolle hört auf den Namen „Bushmaster“ und bereitet Luke richtig Probleme. Gut so! Denn dann wird die Sache auch interessant.

 

„Sometimes brutality gets shit done.“
– Luke Cage

Ebenfalls im Trailer zu sehen: Misty Knight (Simone Missick), die einen bionischen Arm bekommen wird, was wohl auch mit ihrer Verwundung zum Ende der ersten Staffel zu tun haben dürfte. Dazu noch die Einstiegssequenz, die ein wenig nach Werbevideo für einen „Hero for hire“ ausschaut, was wieder zu den Comics passen würde. Bleibt nur zu hoffen, dass die Qualität sich an der ersten Hälfte der ersten Staffel orientiert.

Start der zweiten Staffel wird der 22. Juni sein. Die knapp sechs Wochen kriegen wir also auch noch rum.

Bild im Header: Screenshot via YouTube.