#fünffragenamfünften: Die Februar-Edition mit Fragen zum Nachdenken

FünfFragenamFünften im Februar

Wo ist denn nur der Januar hin? Diese Frage schoss mir die Tage erst durch den Kopf. Die Zeit rast und ich komme im Moment nur so bedingt mit. So viele Gedanken wollen sortiert werden. Immer noch. Da helfen die #fünffragenamfünften von Nic für ein wenig Ordnung im Oberstübchen … oder lenken zumindest ein wenig ab.

Das Prinzip der fünf Fragen zum Fünften eines jeden Monats konnte man bereits kennenlernen. Nic gibt in ihrem Blog die Fragen vor und wer mag, der beantwortet sie so wie ich es im Januar getan habe. Easy peasy lemon squeezy.

#FünfFragenamFünften im Februar

Ihre Fragen für den Februar gab es ob der großen Resonanz schon mit viel Vorlauf. Da hätte ich mir mehr Zeit zum Beantworten nehmen können, aber die (fast) spontanen Antworten sind dann doch interessanter:

  1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?
  2. Würdest du gern in die Zukunft blicken können?
  3. Bist du gern allein?
  4. Traust du dich, als Erstes auf die Tanzfläche zu gehen?
  5. Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?

 

Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?

Jein. Ich stelle bei mir selbst immer öfter fest, wie sehr sich mein Leben in Zyklen einteilen lässt. Es gibt Phasen, da bin ich vor dem Wecker wach und weiß nicht wohin mit meiner Energie. Aber dann sind da Wochen, in denen quäle ich mich regelrecht aus dem Bett und bin für zwei Stunden zu nichts zu gebrauchen oder lungere weit in den Morgen hinein im Bett rum, lese das Internet leer und … schaffe auch nichts. Aktuell stecke ich eher in zweiterer Phase.

Würdest du gern in die Zukunft blicken können?

Nein. Auf gar keinen Fall! Ich will nicht wissen wann mir oder meinen Lieben etwas Gutes oder Schlechtes passiert. Das würde mir noch eher das Gefühl geben, dass es vorgezeichnete Wege und Pfade gibt. Will ich die dann unbedingt beschreiten müssen? Ich glaube lieber an die große Portion Chaos in allem, das Unvorhersehbare und Nicht-Planbare. Selbst wenn es bedeutet, dass ich kopfüber in weniger schöne Momente und Phasen meines Lebens stolpere.

Bist du gern allein?

Wer ist schon gerne allein? Ich denke niemand möchte das. Zumindest dauerhaft. Ich komme aber mittlerweile sehr gut mit mir selbst zurecht. Dann und wann werde ich (zu vieler) Menschen aber auch überdrüssig. In solchen Momenten parke ich mich gerne am Rand und schaue einfach nur zu. Ein Drink in der Hand für die Nerven hilft auch. Gerade nach anstrengenden Wochen gibt es eingeigelte Sonntage, da mache ich herzlich wenig und komme ohne ein gesprochenes Wort aus, wenn ich will. Alleinsein ist also kein Problem. Einsamkeit hingegen … Das Gefühl selbst in einer großen Stadt wie Hamburg manchmal so ganz ohne Bezugspunkt zu sein, das überkommt mich ab und an dann doch. Klar, da sind genug Freunde, die man sich ranholen könnte. Aber selbst die fühlen sich zuweilen weiter weg an als die dunkle Seite des Mondes.

Traust du dich, als Erstes auf die Tanzfläche zu gehen?

Nicht wirklich. Ich kann mehr oder weniger Tanzen, muss das aber nicht als Erster tun. Das ist insofern ein wenig absurd, da ich mich gerne zu Musik bewege oder grundlos anfange zu singen, wenn die Jukebox im Kopf mal wieder anspringt. Ohne Musik wäre das Leben definitiv ärmer. Aber als Erster tanzen? Nee … Da genehmige ich mir wie eben beschrieben doch erst eine kleine Auszeit und sortiere mich. Ansonsten: frag‘ mich nach dem zweiten Gin Tonic noch einmal.

Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?

Für gewöhnlich zerdenke ich die Dinge und bin überhaupt nicht spontan, kann aber auch nicht wirklich gut planen, wenn es um eigene Belange geht. Da bin ich manchmal faszinierend unbedarf und sorglos. Eventuell kommt das aber auch wie oben angedeutet daher, dass ich ohnehin immer von Chaos ausgehe und großartige Pläne dazu da sind, um über den Haufen geworfen zu werden. Aber um die Frage zu beantworten: Eine Entscheidung Anfang Dezember 2012, die der Anfang für knappe fünf wundervolle Jahre war. Mehr sage ich nicht dazu.

 

Wer mitmachen möchte, der geht einfach rüber zu Nic, lässt sich von den Antworten der anderen inspirieren und haut dann selbst in die Tasten. Das Projekt ist offen und jeder Teilnehmer mehr ist ein Gewinn.

Das Foto im Header entstand Ende März 2016 in Kroatien, ganz in der Nähe von Rovinj am Golden Cape. Es waren Tage, an die ich gerne zurückdenke. Wenn auch mit Wehmut.

2 Gedanken zu „#fünffragenamfünften: Die Februar-Edition mit Fragen zum Nachdenken

  1. Sehr cool, dass du wieder dabei bist., Daniel.

    ZITAT „Ich glaube lieber an die große Portion Chaos in allem, das Unvorhersehbare und Nicht-Planbare“… das finde ich großartig und würde das so gern für mich sagen. Aber dafür bin ich zu verplant, leider.

    Liebe Grüße & ein schönes Wochenende
    Nic

    1. Auch an dieser Stelle: Danke für deine Fragen. Immer wieder aufs Neue. Und hey, vielleicht hilft dir deine Verplantheit ja zu einem gewissen Grad irgendwann auch, dass du dich auf eine kleine bis große Prise Chaos einlassen kannst. Das liegt ja alles gar nicht so weit auseinander 😉

      Cheers!

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