#fünffragenamfünften: Die März-Edition will’s wissen

Camden Lock Channel in London

Der Februar … er war so schnell vorbei, wie er aufgetaucht ist. Mit den üblichen zwei bis drei Tagen weniger als sonst merkt man das dann auch gleich direkt wieder. Dafür sind die #fünffragenamfünften von Nic aber auch ein wenig früher da als sonst. Wenn das mal nichts ist.

Wie die fünf Fragen am Fünften funktionieren kann man sich eigentlich denken. Die wundervolle Nic von Luzia Pimpinella gibt in ihrem Blog die Fragen vor. Wer dann mag, nimmt sie mit und beantwortet sie. Das habe ich im Januar und im Februar getan. Und weil es Spaß macht, geht es im März weiter.

#FünfFragenamFünften im März

  1. Wenn du ein Gericht zum Essen wärst, was wärst du dann?
  2. Welches Buch / welche Bücher liebst du so sehr, dass du es / sie mehr als einmal gelesen hast?
  3. Entschuldigst du dich zu oft?
  4. Wann und über was hast du das letzte Mal laut gejubelt?
  5. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wo würde deine nächste Reise hingehen und wie würde sie aussehen?

 

Wenn du ein Gericht zum Essen wärst, was wärst du dann?

Über diese Frage habe ich nachgedacht, seit sie im Teaser für diesen Monat von Nic gestellt wurde. Ein Gin Tonic ist kein Gericht, bin ich mir sicher. Ein ganzes Frühstück ist eine Mahlzeit. Ein einzelnes Gericht also … Am Ende bin ich auf das gekommen, was ich mag und mich immer glücklich macht: Eine große Portion Milchreis. Entweder mit Zucker und Zimt plus Apfelmus oder mit roter Grütze. Über das Topping kann man sicher streiten und ich sehe schon zwei Lager vor mir. Über die grundsätzliche Wirkung von Milchreis kann man aber nicht streiten. Er macht glücklich und ein wohlig warmes Gefühl im Bauch. Wenn ich also ein Gericht wäre, dann das. Eben ob der beschriebenen Wirkung.

Welches Buch oder welche Bücher liebst du so sehr, dass du es / sie mehr als einmal gelesen hast?

Da gibt es tatsächlich zwei. Zum einen William Shakeapeares „Hamlet“. Zum anderen „Der große Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald. Beide Bücher lese ich seit meinen Teenager-Tagen mindestens einmal pro Jahr. „Hamlet“ ob seiner Tragweite, was Zögern und Zaudern bedeutet. „Der große Gatsby“ hingegen als Stilbild einer Ära, die sich zwischen großer Depression und absoluter Verschwendungssucht und Lebenslust als Verdrängungsmechanismus wiederfand. Ich hätte es nicht zwingend gerne miterlebt. Aber auf einer solchen Party einmal anwesend zu sein … Das ist ein Gedanke, der mir gefällt. Ich meine, hey, alle tragen Anzug und es gibt gute Drinks.

Entschuldigst du dich zu oft?

Wahrscheinlich schon. Ich bin ein eher harmoniebedürftiger Mensch und versuche die große Eskalation eher im Vorfeld zu vermeiden, indem ich dem entgegenwirke und Druck rausnehme. Dabei fällt sicher ein „Sorry“ mehr als nötig. Allerdings empfinde ich das in den wenigsten Fällen als schlimm. Wenn es einen Fehler gab, dann kann man diesen auch benennen und – wenn es meiner war – auch zugeben. Dummerweise bin ich aber auch ein Dickkopf. Wenn es nicht an mir lag, dann sehe ich erst recht nicht ein um Entschuldigung zu bitten. Am Ende bedarf es der nötigen Aufrichtigkeit dahinter. Fehlt die, ist es egal, wie oft man „Entschuldigung“ sagt.

Wann und über was hast du das letzte Mal laut gejubelt?

Ich jubele eigentlich dauernd. Oftmals über Kleinigkeit. Ich bin ganz einfach sehr begeisterungsfähig. Ein cooler neuer Trailer für einen Comic-Film. Wenn die Bayern ein wichtiges Spiel im Fußball gewinnen. Wenn es in meinem neuen Lieblingslokal immer noch Grünkohl auf der Karte gibt. Aber so richtig gejubelt und mich dabei für jemanden gefreut, das war vor Kurzem, als die mehr als verdiente Beförderung einer Kollegin verkündet wurde. Das war ein wirklicher Grund zum Jubeln.

Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wo würde deine nächste Reise hingehen und wie würde sie aussehen?

Ich weiß es nicht. Ich bin ganz furchtbar schlecht, wenn es um Reiseplanungen oder Reisewünsche geht. Klar, die Liste der Ziele, die ich sehen möchte, ist lang. Aber nichts davon ist unbezahlbar. Im Herbst wieder nach London und mit meinem besten Freund aus München seinen Geburtstag zelebrieren. Einmal die Färöer Inseln sehen und – für mich untypisch – doch das Wandern ausprobieren. Vielleicht auch die Wein-Tour nach Südafrika mit Freunden, in der Hoffnung, dass sie dort auch guten Gin produzieren, den ich stattdessen schlürfe. Das steht alles auf dem Zettel. Aber es gibt nicht den einen Reisetraum, der im Raum steht.

 

Das war es dann auch schon wieder. Wer ebenfalls Lust bekommen hat mitzumachen: Schnappt euch drüber bei Nic die Fragen und dann haut ihr einfach in die Tasten. Je mehr mitmachen, umso lustiger.

Das Bild im Header habe ich im Herbst 2015 an einer meiner liebsten Ecken in London gemacht: Am Kanal nahe Camden Lock. Von hier aus immer am Wasser entlang und man erreicht den wirklich schönen Regent’s Park. Perfekt für einen langen Spaziergang.

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