#fünffragenamfünften: Was der Juni wissen will

Schnappschuss an der Alster

Die Tage werden wärmer und die #fünffragenamfünften immer spannender. Bei all dem, was mich im Moment so umtreibt, ist das eine willkommene Abwechslung und neue Einblicke für euch.

Es ist kaum zu fassen, wo das Jahr schon wieder geblieben ist. Die Hälfte ist so gut wie rum und ich sortiere immer noch Dinge in meinem Kopf, die ich vor Ewigkeiten schon erledigt haben wollte. Der Juni bedeutet nämlich auch mittlerweile Runde Nr. 6 der #fünffragenamfünften, die Nic von „Luzia Pimpinella“ zu Beginn 2018 als neue monatliche Kolumne startete. Seitdem hat sie jeden Monat fünf neue Dinge über uns wissen wollen, die ich hier nach und nach beantwortet habe. Wer die Fragen ebenfalls beantworten mag, tut das in seinem Blog oder bei ihr in den Kommentaren. In Summe kommen dabei immer wieder etliche lesenswerte Antworten zusammen. Denn wann sonst kann man anderen Bloggern bei der selben Frage so direkt ins Oberstübchen gucken?

#fünffragenamfünften: Was bringt der Juni?

  1. Wenn du emigrieren müsstest, in welches Land würdest du auswandern und warum?
  2. Nach welchen Kriterien suchst du einen Film aus und fällt es dir schwer, ihn einfach auszuschalten und nicht
    zu Ende zu gucken, wenn du ihn dann doch nicht so gut findest?
  3. Wann hast du das letzte Mal zusammen mit anderen gesungen?
  4. Was ist dir im Bezug aufs andere Geschlecht ein komplettes Rätsel?
  5. Was liegt auf deinem Nachttisch herum?

 

Wenn du emigrieren müsstest, in welches Land würdest du auswandern und warum?

Schweden. Spätestens seit meinem Kurzurlaub in Stockholm ist mir klar, dass ich mir das Land der Zimtschnecken mit seiner etwas anderen Kaffeekultur als neue Heimat vorstellen könnte. Zum einen würde ich als großer Blonde dort oben überhaupt nicht mehr auffallen. Also noch weniger als ohnehin schon in Hamburg. Zum anderen fasziniert mich Schweden ob seiner von außen betrachtet so entspannten Art mit den Dingen umzugehen. Beruf und Familie sind für viele vereinbar. Kunst, Kreativität und Kommunikation gehören zur Kultur wie Fika. Das Beisammensein an sich hat einen hohen Stellenwert, ohne das ich das Gefühl hatte, dass man sich selbst wichtiger nehmen würde als seinen Nächsten.

Ob es dann Stockholm werden würde oder doch eher Göteborg oder Malmö – beides Städte, die auch noch auf meiner Reiseliste stehen –, das würde ich dann sehen. Mein Job ermöglicht es per se ohnehin von überall innerhalb dieser Branche auch weiterhin gen Deutschland hin zu arbeiten.

Nach welchen Kriterien suchst du einen Film aus und fällt es dir schwer, ihn einfach auszuschalten und nicht zu Ende zu gucken, wenn du ihn dann doch nicht so gut findest?

Das ist tricky. Bei mir gibt es nur zwei Optionen: Entweder ich will einen ganz bestimmten Film ganz unbedingt sehen oder aber ich bin in einer Film-guck-Stimmung, muss aber den idealen Streifen dazu finden. In beiden Fällen eskaliert es dann oft in zehn bis 15 Minuten des Suchens, um das richtige Angebot zu finden. Alleine das ist schon ein Akt, weshalb ich die Filme dann auch immer bis zum Ende gucke. Und wenn es einfach nur dem Zweck dient, anderen später davon abzuraten. Finde ich dann aber nicht genau das, was ich wollte, gucke ich schmollig einfach zum drölfzigsten Mal „Scrubs“-Episoden. Die funktionieren immer.

Wann hast du das letzte Mal zusammen mit anderen gesungen?

Das war erst letzte Woche im Büro. Meine Kollegen haben zu meinem Glück allesamt einen Knall, ähnlich zu meinem. Da kommt es schon öfter einmal vor, dass jemand irgendwo im Großraum anfängt die Musik aufzudrehen und nach und nach singen immer mehr mit.

Beim obligatorischen „Happy Birthday“-Trällern für die Kollegen kann ich mich aber nie zusammenreißen. Das singen wir so furchtbar schief, dass ich immer anfange zu lachen.

Was ist dir im Bezug aufs andere Geschlecht ein komplettes Rätsel?

Eigentlich alles. Aber gut, ich verstehe oftmals auch die Männer kaum. Eigentlich sogar Menschen im Allgemeinen. Dann nachzufragen, genauer hinzuschauen oder einfach mal miteinander zu reden hilft meistens, erklärt aber immer nur einen Bruchteil. Trotz allem immer noch nicht den Glauben in die Menschheit verloren zu haben, ist das noch viel größere Rätsel.

Was liegt auf deinem Nachttisch herum?

Im Moment? Ein Stapel von fünf Büchern, die darauf warten gelesen zu werden, aber beim abendlichen Kampf um meine Aufmerksamkeit gerade sehr konsequent gegen – genau – den aktuellen „Scrubs“-Rerun auf dem Smartphone verlieren.

 

Nächsten Monat lesen wir uns dann wieder mit neuen Fragen. Ich schmökere so lange in den Antworten der anderen, die bei #fünffragenamfünften mitgemacht haben.

Das Bild im Header ist einer der wenigen Schnappschüsse meiner Runden um die Alster, die ich immer noch gerne anschauen mag.

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