95 Jahre „Stan The Man“: Happy Birthday, Stan Lee!

Stan Lee Excelsior

Spider-Man, Hulk, die Fantastic Four, Thor, Iron Man, die X-Men, … Sie alle würde es nicht geben, wenn Stan Lee sie nicht in seinen etlichen Jahren bei Marvel zusammen mit so großartigen Zeichnern wie Jack Kirby, Steve Ditko oder John Romita zu Leben erweckt hätte. Heute, am 28. Dezember, feiert „Stan The Man“ seinen 95. Geburtstag.

Charakterentwicklung statt plumper Klopperei

Man kann unumwunden behaupten, dass Stan Lee einer der einflussreichsten und wichtigsten Autoren des 20. Jahrhunderts war. Mit seinen Comics schuf er die Grundlage für gleich mehrere popkulturelle Phänomene. Mehr noch: Das Imperium, das Marvel heute ist, um Jahr für Jahr einen neuen Superheldenfilm ins Kino zu bringen, basiert zum Großteil auf seinen Geschichten. Denn nicht nur der Facettenreichtum der knapp 600 Figuren, die er erfunden hat, ist kaum zu übertreffen. Insbesondere die Zeichnung der Persönlichkeiten seiner (Anti-)Helden machte seine Schöpfungen so besonders, da menschlich.

Anders als damals üblich bestanden seine Geschichten nicht nur aus loser Handlung und vielen Kampfsequenzen. Seine Figuren hatten allesamt einen Hintergrund, ein Privatleben und ganz eigene Probleme. Ein Peter Parker etwa, der als Spider-Man nicht nur New York und die Welt rettet, sondern auch mit der Pubertät und der Highschool zurechtkommen muss. Oder die Fantastic Four, die eher ungewollt zu ihren Superkräften kamen und sich erst damit arrangieren mussten Helden zu sein. Oder die X-Men, die als Mutanten ob ihrer Andersartigkeit ausgegrenzt, angefeindet und verfolgt werden.

Cameos ohne Ende: Dauerbrenner Stan Lee

Die Liste all seiner Kreationen ist lang und wird wohl nur von seinen Cameo-Auftritten in Film und Fernsehen erreicht. Schon vor dem Start des Marvel Cinematic Universe mit dem ersten „Iron Man“-Film in 2008 hatte Lee seinen Spaß daran in den Verfilmungen seiner Werke aufzutreten. So findet er sich in unzähligen Szenen wieder, auf die Fans mittlerweile regelrecht hinfiebern. In „Guardians of the Galaxy Vol. II“ findet sich auch mittlerweile eine Erklärung dafür, warum er innerhalb des zusammenhängenden Filmuniversums immer wieder auftaucht.

Beginnend mit „X-Men“ anno 2000 kommt Stan Lee dann auch mittlerweile auf 31 Leinwandabenteuer, die er miterlebt hat. Hoffen wir, dass noch ganz viele dazukommen werden. Ich würde es mir wirklich wünschen.

In diesem Sinne: Excelsior!

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