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„Run It“: NIKE Korea mit dem besten Rap-Werbespot seit Langem

Wenige Wochen vor dem Start der Winterspiele in Südkorea haut NIKE noch einmal einen Knaller raus. Mit „Run It“ gelingt ein Mix aus Werbespot, Rap-Video und Korean Lifestyle, der Lust auf mehr macht.

Schauplatz ist ein vom Winter überzogenes Seoul. In einem wilden Potpourri aus Streetstyle, Sportlern, Off the Path und Urban Jungle kommt zusammen, was die Stadt ausmacht. Die Akteure sind dabei ebenso vielfältig wie die Orte, an denen alles stattfindet. Zusammengehalten wird „Run It“ nicht nur von schnellen Schnitten, starken Bildern und einer guten Kameraarbeit. Vor allem der Track des koreanisch-amerikanischen Rappers Jay Park pusht durch den Spot.



Rap trifft Sport trifft Korean Streetstyle

Passend zum Setup der anstehenden Winterolympiade in Pyeongchang findet man auch einige Athleten und Künstler wieder, die im Vorfeld des Events ihren Auftritt haben. Da wäre Suk Hee Shim, Olympiasiegerin im Short Track Speed Skating, Hyun Mi Choi, Boxweltmeisterin aus Nordkorea, das koreanisch-nigerianische Model Hyun Min Han und Cheoreographin J Black / J Pink.

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Heldinnen der Piste: Das US-Ski-Team rockt in Marvel-Outfits

Bis eben ließ mich die diesjährige Wintersportsaison ziemlich kalt. Aber das hat sich gerade geändert. Denn jetzt, nachdem ich die Marvel-inspirierten Outfits des US-Ski-Teams gesehen habe, drücke ich ihnen für die Winterspiele in Südkorea die Daumen.

Das Team hat bereits Anfang letzten Jahres einen Deal mit dem Ausrüster „Spyder“ abgeschlossen, damit es den Profis an nichts fehlt. Ein klassisches Win-Win, möchte man meinen. Wenn es da nicht die grandiose „Special Edition“ gäbe, die Mikaela Shriffin, Lindsey Vonn und Co. seitdem bei ihren Rennen öffentlichkeitswirksam tragen.

Patriotisch und nerdy zugleich

Während die vielfach ausgezeichnete Lindsey Vonn zum Beispiel in einem „Captain America“-Outfit nach Bestzeiten jagte, holte sich ihre Teamkollegin Mikaela Shriffin in einem „Captain Marvel“-Anzug diese Saison im Riesen-Slalom schon ein paar Siege und Titel. Nicht, dass die beiden jetzt schon für viele Fans Heldinnen wären. Nun schauen sie erst recht wie welche aus. Klasse!

Bild im Header: Screenshot-Montage aus Bildern via @NBCOlympics und via @lindseyvonn auf Twitter

Turn Down For What: Eiskunstlauf ft. Lil‘ Jon

Jimmy Ma hat im Vorbeigehen eine komplette Sportart revolutioniert. Für mich zumindest. Denn ohne ihn wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass Rap und Eiskunstlauf so gut zusammenpassen.

Um euch kurz abzuholen. Bis vor Kurzem liefen die Ausscheidungskämpfe für die Teilnahme an den olympischen Winterspielen in Südkorea im Februar. Das galt auch für die Eiskunstläufer, bei denen es eine Neuerung gibt. Erstmals dürfen bei den Auftritten auch Lieder mit Text gespielt werden. Davor waren nur Instrumentalstücke erlaubt. Das brachte oft klassische Film-Scores ins Spiel. Songs und Melodien, die jeder kennt, aber denen dann teils doch etwas fehlte. Das ist nun anders.

„Where is Celine Dion?“

Jimmy Ma legte sich für seine Kür dann gleich zwei Songs zurecht, die in der Halle für Begeisterung sorgten, die Kommentatoren anfangs aber irritiert zurückließen. Angefangen mit der Trap-Nummer „Propaganda“ von DJ Snake ist das erste Viertel seines Laufs noch ein Instrumentalstück, aber schon stark Dance- / Electro-lastig. Spätestens mit den einsetzenden Vocals sind die drei Experten am Mikrofon aber schon leicht überfordert. Zur Mitte wechselt der Song dann aber nochmals … zu „Turn Down For What“ von Lil‘ Jon.

Ab diesem Moment fackelt Ma das Eis einfach ab, reisst das Publikum mit und macht Eiskunstlauf an sich – Achtung, Wortspiel – zur coolen Nummer. Ich bin jetzt auf jeden Fall gespannt, was in Pyeongchang dann noch alles auf den Playlists auftauchen wird.